Nach einer kurzen Nacht ging es ab in unser Taxi, ein Ambassador, die hier immer noch so hergestellt werden wie vor 50 Jahren, also im selben Stil, ein heritage car, wie unser Fahrer stolz feststellte. Also fuhren wir los und nachdem wir den Verkehr und die Entfernung mal wieder falsch eingeschätzt hatten waren wir nach so ca. 4 oder 5 Stunden in Agra. Unser Fahrer empfiehl uns einen Guide für das Taj Mahal zu nehmen, was sich als guter Tipp erwies. Unser Guide hatte seine Leute am Eingang, so dass wir schnell und ganz bequem rein kamen. Aber drinnen wurde er dann ein bisschen zur nervensäge. Wir sind dann immer schnell von einem Fotospot zum nächsten, immer zack zack, da konnte man das gar nicht so genießen. Aber war trotzdem schön dort. Ich war nur fasziniert mit welcher Präzision das Gebäude gebaut wurde und das von Indern... Naja anscheinend geht das wenn Geld keine Rolle spielt und man alle Arbeiter der Gegend mobilisieren kann.
Nach dem Taj Mahal ging es dann weiter nach Jaipur, der Hauptstadt von Rajasthan. Dort erinnert die Architektur und Landschaft mehr an Arabien als an Indien, also wieder ein anderes Indien. In Jaipur waren wir aber auch nicht lange. Wir schauten uns nur das Amber Fort an, ritten auf Elefanten das Fort hoch, was schon ein bisschen ungewöhnlich ist. Es hat Spaß gemacht nur wurde mir im nachhinein klar, dass dies eigentlich keine Gegend für Elefanten ist, das die nur als Touristenattraktion dienen. Das ist dann nicht so toll...
Nachdem wir uns dann das Observatorium angeschaut haben, welches die größte Sonnenuhr der Welt beherbergt, machten wir uns wieder zurück auf den Weg nach Delhi.
Das dauerte dann so 7 Stunden, selbst unser Fahrer meinte er hätte noch nie solange für die Strecke gebraucht.
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