Montag, 18. Januar 2010
Pongal
Und nun zum Neujahr der Tamilen, Pongal. Pongal besteht aus 3 Tagen, 2 Tage an denen gefeiert und geputzt wird damit man am 3 Tag dem Neujahr alles sauber beginnt. Doch an dem 3 Tag finden je nach Dorf unterschiedliche Riten statt, hauptsache es ist danach das ganze Dorf wieder schmutzig. Wir waren in Kuillyapallam, dem touristischen Dorf der Dörfer. Dort gab es eine Art Cowrace. Um einen kleinen See befinden sich dort 2 Tempel und zwischen den Tempel werden die Kühe hin und hergetrieben. Vorher jedoch mit Bananen, Kokosnüssen und Blumen behangen die Kühe werden dann wild gemacht in dem die Dorfbewohner deren Schwänze nehmen und knicken, sodass die Kühe schmerzen haben und weglaufen, dabei versuchen dann amdere die Dekoration der Kühe zu „pflücken“ und diese dann in die Menge zu schmeißen. Eine großes und buntes Spektakel an dem Männer wie Frauen teilnehmen und ausgelassen feiern, also was man hier darunter versteht...ich schau mal das ich noch ein paar Bilder dazu hochlade, ist alles schwer zu erklären, die Bilder sind aber auch super geworden.
Weihnachten und Sylvester
So auch wenn etwas verspätet kommt mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Als wie habe ich die zwei traditionellen Feste verbracht? Weihnachten hatten wir (einpaar andere Weltwärtsler und Leas Mutti) uns in Sanjeevinegar versammelt, dort ist ein Platz der zum Mohanam Culture Center, einem Dorfentwicklungsprojekt, gehört. Man muss erst über einem kleinen Fluss wobei 2 Baumstämme als Brücke dienen. Beim hingehen legte ich fest nicht allzuviel zu trinken, weil es sonst zu nass werden kann... auf jeden Fall muss man erst Balancieren, dann durch ein kleines Stück Wald tappen und dann erreicht man einen Platz mit vielen Palmen und einen Kiethütten. Dort haben wir dann unser Lagerfeuer gemacht und Frauke hat Teig für Stockbrot organisiert und einige andere Salate. Somit hatte unsere Weihnachten schon ein bisschen Ferienlager-stil aber auf jedenfall schön. Dann rief ich meine Schwester an um meiner Familie alles gute zu wünschen, die sollte dann mal alle von mir umarmen, stell mir das lustig vor wie sie die runde rumgeht und alle ohne Vorwarnung umarmt... hat ihr wohl auch spaß gemacht und in dem Moment wär ich doch gern da gewesen aber man kann halt nicht alles haben. Am Tag nach Heiligabend gings dann wieder auf Arbeit, weil ich so ziemlich der einzige mit „christlichen“ Hintergrund bin, hat man halt nicht Frei. Außerdem waren alle meine Vorgesetzten auf Baustellen außerhalb, also war ich mal für ein Tag der Chef, war auch cool. Dann hatte ich die Pläne verteilt und meine Kollegen wussten was zu tun ist und ich hab mich für den Nachmittag abgemeldet und bin zu den Granit Mines baden gefahren, ich gebs zu ein bisschen fies, aber war trotzdem gut.
Sylvester war auch sehr anders als gewohnt. Wir feierten bei Bene und Jan auf dem Dach. Die wohnen direkt im Dorf und haben Große Boxen um ein bisschen Tanzbare Musik zu machen. Also tanzten wir bis in die Morgenstunden und als wir unsere Boxen ausmachten fing der Tempel an Musik zu machen. Den im Dezember werden die Götter geweckt im Hinduismus stellt man sich vor das ein Menschen-Jahr ein Tag für einen Gott ist. Und der Dezember Monat bzw. der letzte Monat des Jahres im Mondkalender ist der Monat in dem die Götter aufstehen, also spielt der Tempel jeden Morgen von 4-6 Musik. Aber so ganz versteh ichs auch nicht...Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß und auch eine Menge Lärm gemacht und das Dorf um uns herum war toten still. Denn alles was hier nicht geschäftlich läuft geht nach dem Mondkalender und da beginnt das neue Jahr am 16.1.
Sylvester war auch sehr anders als gewohnt. Wir feierten bei Bene und Jan auf dem Dach. Die wohnen direkt im Dorf und haben Große Boxen um ein bisschen Tanzbare Musik zu machen. Also tanzten wir bis in die Morgenstunden und als wir unsere Boxen ausmachten fing der Tempel an Musik zu machen. Den im Dezember werden die Götter geweckt im Hinduismus stellt man sich vor das ein Menschen-Jahr ein Tag für einen Gott ist. Und der Dezember Monat bzw. der letzte Monat des Jahres im Mondkalender ist der Monat in dem die Götter aufstehen, also spielt der Tempel jeden Morgen von 4-6 Musik. Aber so ganz versteh ichs auch nicht...Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß und auch eine Menge Lärm gemacht und das Dorf um uns herum war toten still. Denn alles was hier nicht geschäftlich läuft geht nach dem Mondkalender und da beginnt das neue Jahr am 16.1.
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