Dienstag, 22. September 2009
Granit Mines die 1.
Sonntag in Indien… der einzige freie Tag der Inder in der Woche, also hat nix auf, außer der Sundaymarket in Pondy. Allerdings war uns an dem Tag nicht nach stoppen und irgendjemand meinte man könnte in den Granit Mines, welche so ca. 25km von Auroville weg sind, wunderbar baden. Und vor allem können die Mädels auch ihren Bikini auspacken, weil dort weit und breit nichts ist. Also fuhren wir zu sechst auf 3 Motorrädern los. Mit einer Skizze wie wir fahren mussten, das sah ungefähr so aus: bis zu Teerstraße dann rechts nach dem zweiten Dorf links dann bis eine S-Kurve kommt dort in der Mitte der S-Kurve den Schotter runter runter und der Sandstraße eine Weile folgen… Und wider erwarten haben wir es direkt gefunden…aber so ist das hier nun mal, das unpräzise klappt auch. Als wir dann nach 1 Stunde fahrt bei den Granit Mines ankamen waren wir überrascht, Menschenleere Gegend und das in Indien… und doch schön. Sauber und angenehm warmes Wasser. Also gingen wir in das warme nass, wie warm war es? Sagen wir es so es sind auch die Mädels direkt und ohne zögern direkt rein und das will was heißen. Jedenfalls hieß es das die Mines auch gut zum Klippenspringen sind, da sie steil ab gehen und sehr tief sind. Also Suchten wir uns geeignete Stellen und Kletterten vom Wasser aus direkt den Hang hinauf. Unten checkte immer jemand ob es Tief ist bevor jemand sprang, na eigentlich sprangen auch nur Jan, Bene und ich. Die anderen hatten zuviel Angst… als ich dann nach ein paar Kopfsprüngen aus so ca. 4m Höhe auf einem Plateau noch 2m höher stand riefen alle etwas von wegen Toni nicht Kopfwärts… und ich schwankte zwischen Angst und dem Willen diese Angst zu überwinden, nach ein paar Minuten spring, nicht spring, spring… nahm ich allen mut zusammen und machte den Kopfsprung. Als ich in der Luft war hatte ich so ein Gefühl von Freiheit, nicht wegen der Luft um mich herum, sondern einfach das ich mich nicht von der Angst hab beeinflussen lassen. Dann wurde es auch schon langsam dunkel und wir schwammen zu unserer Einstiegstelle zurück. Auf dem Rückweg hielten wir dann noch bei einem dieser kleinen Imbissbuden und aßen frischen selbstgemachte Parotta, schwer zu erklären was das ist… einfach Teigfladen, aber furchtbar lecker und locker, mit diversen Soßen. Und ein paar Tage danach kann man auch sagen, das man da wieder hingehen kann, weil alle haben es gut vertragen.
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