Hier ein erster kleiner Auszug über mein leben in Indien.
Die ersten Tage waren geprägt vom Jetlag, kennenlernen von Auroville und Umgebung, den anderen Weltwärtslern und Indischen Städten und Dörfern.
Als erstes ein kurzer Einblick wie ich hier lebe.
Ich wohne im Moment mit 3 anderen Weltwärtslern, einem Schweden und einem Franzosen in einem Zimmer im Youth Hostel, im Zimmer gibt es ein Schließfach, eine Matratze eine Kopfkissen und ein Bettlaken für jeden. Wie es halt so ist hat man Hier Unisexwaschräume auf dem Gang und Waschmaschinen, die 5 min mit kalten Wasser waschen. Also bleibt nur Handwäsche… achja dann gehören zu dem Hostel noch 1 watchman und 3 Ammas (Putzen), welche allerdings irgendwie den ganzen Tag rum sitzen, es aber trotzdem schaffen alles sauber zu halten… das ist hier sehr wichtig, denn es gibt verdammt viele kleine Tierchen, die bei kleinsten Essensresten die Gebäude stürmen, das geht von Ameisen, über Ratten bis zu Hunden und Katzen.
Auf den Straßen begegnet man hier nicht nur Autos und Motorräder sondern auch Hunden, Ziegen und Kühen. Was bei dem indischen Verkehr nicht gerade einfach ist denn man muss sich vorstellen, dass der indische Verkehr, nur wenigen Regeln folgt und zwar dem Linksverkehr, das heißt man sollte möglichst links fahren und auf die anderen Verkehrsteilnehmer achten. Angesichts der Tatsache das man eh selten Platz hat schnell zu fahren, gibt es auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Einzig die Speedbreaker, Fahrradfahrer und das eigene Bike bremsen einen. Allgemein sieht man das Thema Regeln hier ziemlich locker, so gibt es zwar Regeln aber wenn man an ihrem Sinn zweifelt, kann man sie durchaus brechen. Sehr sympathisch diese Einstellung.
Was ist Auroville
Auroville an sich muss man sich vorstellen als eine Ansammlung von Menschen aus aller Welt Vorrangig zwar Frankreich, Deutschland und USA, aber es ist doch sehr bunt gemischt. Die Idee dieser Stadt fundiert auf den Gedanken von Sri Aurobindo, ein Guru welcher in England studiert und später für die Unabhängigkeit Indiens kämpfte. Nachdem er an einem gewalttätigen Aufstand gegen die Engländer zu Beginn des letzten Jahrhunderts ins Gefängnis kam, machte er sich Gedanken über den Sinn des Lebens und schwor der Politik und Gewalt ab und widmete sich der Philosophie. In dieser Zeit entstanden viele seiner Bücher. Später flüchtete er dann aus Kalkutta nach Pondicherry und gründete hier einen Ashram. Hier lerne er dann eine Französin kennen die man später nur noch “die Mutter” nannte. Gepaart mit dem Geist der 68er wurde dann Anfang ‘68 diese Stadt als Ort der spirituellen und geistlichen Entfaltung und nach Vorstellung der Mutter gegründet. Geplant war die Stadt für 50.000 Menschen. Welche sich Kreisförmig, mit dem Banjon-Tree, welcher als einziger Baum in einer Wüste aus roter Erde stand, als Mittelpunkt neben Pondicherry erstreckte. Dieser Kreis hat einen inneren und einen Äußeren Kreis, den Inner Circle und den Greenbelt. Auf dem Greenbelt sollten ökologisch-nachhaltig wirtschaftende Farmen entstehen und somit Auroville komplett mit Lebensmittel zu versorgen. Der Inner circle sollte dem lebenslangen lernen dienen, hier sollten diejenigen die etwas besonderes können, ihr Wissen weitertragen, an diejenigen, die gewillt sind diese Fertigkeiten lernen zu wollen. Das Ganze fundiert auf dem Prinzip, Gib was du hast und du bekommst was du brauchst. Als Verbindung zwischen inner circle und Greenbelt sollten sich wie Galaxien die Industrialzone, die culturalzone, internationalzone, livingzone entstehen.
Lange Rede kurzer Sinn, das war der Plan vor 40 Jahren und es ist hier auch viel passiert, doch scheiterte viel an ziemlich simplen Problemen. Das eine ist das der Erfolg und die Errungenschaften von Auroville, aus einem Stück toten Land blühende zu machen, zu dem Problem führten, das die Nachkommen der Grundbesitzer, welche Ihr wertloses Land freiwillig an Auroville abgaben nun Ihr Land zurückfordern. Zudem sind die umliegenden Grundstücke innerhalb der Kreise so immens an Wert gestiegen, dass sie schlicht zu teuer sind. Außerdem ist rund um Auroville indische Wirklichkeit, das heißt es werden toxische Pestizide gespritzt, Industrieabfälle in die Flüsse geleitet und die Umwelt in jeglicher Hinsicht vergiftet oder zerstört wird, nicht aus Boshaftigkeit sondern meist aus Unwissenheit. Auch da setzt Auroville an und zieht in die Dörfer und fängt mit Aufklärungsarbeit an bezüglich der Müllentsorgung und ähnlichem. Auch was das soziale angeht wird viel getan, z.B. gibt es hier eine Behindertenbetreuung für Kinder, welche in den sozialen Alltag integriert werden sollen, deren Fertigkeiten gefördert und irgendwann ins Berufsleben eingegliedert werden sollen. Normal werden behinderte Kinder hierzulande versteckt und vernachlässigt.
Dann gibt es hier von Grundschulen bis weiterführende Schulen eigentlich alles. Sie haben gemein, dass sie nicht typisch indisch Unterrichten, das heißt eher antiautoritär. In Indien ist es leider noch üblich, das Kinder geschlagen werden, auch wenn sie nur eine falsche Antwort geben… Allgemein wird sehr viel Wert auf Autorität gelegt. Die Aurovilleschulen hingegen sind im 21.jh. Angekommen.
Achja dann gibt es auch noch mein Projekt AuroRE genannt. Wobei das RE für renewable energies steht. Wir bauen Solarheater und Photovoltaikanlagen für den Endverbraucher vorrangig in Auroville, aber auch in Tamil Nadu und ganz Südindien. Zudem haben wir auch ein paar “Erfinder” im Team, die die ganze Zeit rumbasteln und neue Dinge entwickeln. Aktuell z.B. eine Solare Klimaanlage, welche ohne Strom funktioniert, aber wie eine normale Klimaanlage ausschaut. Ziel dabei ist klar, Umweltschonende Produkte so anbieten zu können, das sie sich auch verbreiten. Meine Aufgabe wird vorerst darin bestehen, die Tamilischen Arbeiter beim Aufbau und der Wartung zu unterstützen.
So jetzt wieder zum Thema, ganz wichtig ist hier in Auroville die Meditation, daher hat man auch einen großes Meditationszentrum im Zentrum gebaut, das Matrimandir eine ca. 20 m hohe Kugel, die in der Luft über einem Lotusblütenteich (Aurobindo ist übersetzt die Lotusblüte) zu schweben scheint. Von ganz oben wird ein Lichtstrahl senkrecht in den innerchamber und dort auf eine Glaskugel mit einem Druchmesser von ca. 1m und weiter bis zu dem Teich geleitet, es wirkt wie ein seidener Faden, welcher wie ein Lot durch das Matrimandir gleitet.
Aber interessanter sind vielleicht ein paar völlig unspirituelle Geschichten die ich bisher hier erlebt habe.
Das Dicke Bike
Ich versuchte mir so schnell wie möglich ein Motorrad zu besorgen, also fragte ich unsere Paten, ob sie jemand kennen, der eins zu verkaufen hat. Dann kam Martin und sagte, sein Sohn hätte eins, das sei ihm zu schnell… man kann die aurovillianische Jugend durchaus mit der deutschen Dorfjugend vergleichen, zumindest was ich bisher davon kennengelernt habe. Schrauben alle an Ihrem Moped rum und einer hat ein dickeres Bike als der andere… Es stellte sich heraus, dass das zuverkaufende Bike eine für mich doch etwas zu dick war. Es hatte 180ccm was immerhin 80 über dem für mich erlaubten sind, allerdings sieht man das hier nicht so streng und daher war das nicht das Problem…
Allerdings war es das erste Bike auf dem ich je gesessen habe. Ich nahm es erstmal 1 Tag zur Probe. An diesem Tag schwankte ich zwischen “super-bike” und zu stark für mich…
Als ich losfahren wollten zog es mir direkt wie ein wildes Tier los und brach mir aus so das ich mich langlegte, hatte einfach die Kupplung zu schnell kommen lassen. Also entschied ich mich dann doch auf ein kleineres Bike umzusteigen. Nun hab ich eine Maschine mit 100 ccm und es macht spaß, obwohl es doch deutlich weniger Power wie die andere hat…
Fahrt nach Pondy
Heute machten wir uns auf nach Pondycherry (Puducherri im Indischen) eine Stadt mit 220.000 Einwohnern, die sich aber scheinbar alle auf einmal im Zentrum befinden.
Wir fuhren also ganz indisch mit dem Bus und man kennt ja die Bilder auf denen die Leute an den Bussen hängen und so ist es wirklich. Wir fuhren dahin, wo es hieß, da sei eine Bushaltestelle, stellten unsere bikes ab und tranken einen Chai.
Nachdem lautes hupen das leise hupen übertönte standen wir auf und machten uns bereit einzusteigen oder besser, aufzusteigen. Es bildete sich an der Stelle wo der Bus halt immer hält eine kleine Menschen masse und dann kam der eigentlich volle Bus. Also zwängten sich die leute hinnein und wir auch, so das ich noch auf die letzte Stufe des Busses passte. Ich fand das ein tolles Gefühl als wir losfuhren und der Wind wehte und die Sonne schien und Palmen säumten den Weg. Das typische Indien dacht ich mir.
Ein Vormittag in Pondy - Zeichen der Armut
Wir kamen also an in Pondy in dieser typischen Indischen Stadt, welche im letzten Jahrhundert mal französisch und mal unter britischer Herrschaft stand und dadurch einen gewissen Charme bietet, ist schwer zu beschreiben…
Jedenfalls gingen wir die Nehru Street entlang, was eine einzige Ladenstraße ist, vielleicht 3km lang und rechts und links ununterbrochen kleine Händler. Hier bekommt man alles was man so zum leben braucht wurde uns gesagt und so ist es auch fast zumindest. Ich brauchte eigentlich nix, nur eine Umhängetasche und eine Mütze. Und Bene suchte verzweifelt nach einem Geldautomaten der seine Visa-Karte annimmt. Hier ist das Problem, das die meisten Automaten einfach kein Geld haben oder gerade außer Betrieb sind… also hielten wir an jeder Bank und warteten draußen auf Bene, was dann für die einheimischen hieß das sie jetzt auf uns stürzen können und uns alles mögliche verkaufen können…
am nervigsten waren die Typen mit den kleinen handgemachten Trommeln. Wenn man zu ihnen sagte man brauche so etwas nicht hieß es gleich man solle es doch für seine Freunde oder Geschwister kaufen, sie hätten auch einen spezial-, super-, oder goodprice nur für mich…
Dann gab es aber noch die kleinen Jungs vielleicht so im Alter von 6-8 die uns ihre kleinen Täschchen verkaufen wollte, wofür ich allerdings einfach keinen Verwendungszweck wüsste. Sie boten diese uns an und nannten preise die bis zu einem halben rupie gingen (0,75 Cent) da merkte man schon das man irgendwie in einer anderen Welt lebt, wenn man den kleinen mit einem ¾ Cent eine Freude machen kann… Wobei dann immer noch die Frage bleibt ob auch dieser winzige Betrag im Endeffekt bei dem Kind landet oder ob sie ihren Verdienst irgendwen abdrücken müssen…
Diese Menschen belagerten uns also in der Zeit in der Bene versuchte Geld abzuheben, um den Zeitraum in dem sich das abspielte zu verdeutlichen. Nun hatte ich das Problem, das ich mir ersten vorgenommen hatte nie Geld zu spenden um eben solche mafiösen Gruppen nicht zu unterstützen, sondern nur Dinge zu geben. Und Zweitens hatte ich zu diesem Zeitpunkt nur 500 Rs Scheine dabei, was hier eine ganze Menge ist, was man daran sieht, das die kleinen Läden die Scheine kaum wechseln können… Also konnte ich mir auch keine Packung Kekse holen und die dann an die Kinder verteilen. Demnächst werde ich immer eine Packung Kekse dabei haben wenn ich nach Pondy fahre, das tut meinem Gewissen dann ganz gut…
Wir gingen also weiter bis runter zum Strand. Der nicht gerade ein “Miami-Beach” ist, sondern eher rote Erde und Steine, sodass man höchsten ein paar Spritzer des warmen nasses abbekommt ohne über das Geröll zu klettern. Dort am Strand steht eine Große schwarze Gandhi-Statue, welche ihn beim Salzmarsch zeigt mit typischen langen Gehstock und runder großer Brille. Und rundherum weiße Säulen, welche die Statue eher wie einen Altar wirken lassen. Gegenüber steht eine Statue des wohl bekanntesten Weggefährten Gandhis, dem ersten Ministerpräsident Indiens, Nehru. Welche allerdings ziemlich klein wirkt im Gegensatz zu Gandhis.
Wir standen also vor der Statue und plötzlich kamen 2 Inder auf uns zu, mit breitem Grinsen im Gesicht und völlig aufgeregt. Der eine hatte eine Kamera in der Hand und der andere fragte uns, ob er nicht ein Foto mit uns und seinem Kumpel machen kann. Dann standen wir also da und ein Inder ließ sich mit den Europäern ablichten voller stolz und für einen Augenblick fühlte ich mich wie der einheimische, der sich gerade mit dem Touri ablichten lässt. Sehr strange…
Dann aßen wir erstmal ein Eis im LeCafè, an den Strand schließt sich gleich das französische Viertel an. Und in den größeren, namhaften Restaurants und Cafès kann man bedenkenlos Eis essen, woanders sollte man lieber darauf verzichten, zumindest als Europäer, der Hygiene wegen.
Kurz darauf begaben wir uns dann wieder in Richtung Einkaufsmeile und ich fand auch direkt ein Taschenstand, wo ich eine Umhängetasche für 180 Rs (3 €!) kaufte. Doch Mützen/Cappis sucht man hier vergebens, kaum ein Inder läuft mit Kopfbedeckung rum, faszinierend in einem Land in dem fast ununterbrochen die Sonne scheint…
Dann gingen wir noch im Bombay Andesh Bhavan, einem guten vegetarischen Restaurant essen ich weiß zwar nicht mehr genau was ich aß aber es war sehr lecker und ist mir auch gut bekommen, allgemein hab ich bisher sehr wenig Probleme mit dem Essen, aber das kommt schon noch… Zu dem Preis ist noch anzumerken, wir hatten zu 7. reichlich zu Essen und es hat allen geschmeckt und eine Rechnung von 500 Rs (ca. 8€) das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
Nach dem Essen schwärmten wir wieder aus und schauten uns um und während Bene sich eine Hose aussuchte kam eine Form von Bettler, welche mir am unangenehmsten ist. Ein kranker Mann mittleren Alters. Er stand hinter mir und ich hörte nur ein leises “excuse me, excuse me” ich drehte mich um und da stand dieser Mann ausgemergelt und mit einem verdammt traurigen Blick und einer Tüte in der Hand. Ich sagte ihm ich könne ihm nix geben, daraufhin fing er an zu erzählen wie krank er sei und holte haufenweise Medikamente aus seiner Tasche und eine Art Gesundheitspass mit Passfoto und Stempeln diverser Kliniken in Tamil Nadu. Den Tränen nahe meinte er, er brauche nur Geld für ein Busticket nach Chennai um dort in eine Klinik zu gehen… was macht man nun… ich hatte mir geschworen niemanden Geld in die Hand zu geben, auch weil ich gehört habe, das sich Leute absichtlich verstümmeln um mehr erbetteln zu können.
Aber es gab auch Situationen über die wir lachen konnten, wir gingen keine hundert Meter weiter da kam eine Französin auf uns zu, die Bene und mich fragte ob wir nicht Lust hätten bei einem Fotoshooting mitzumachen, allerdings verstanden wir sie nicht so richtig, sie konnte nur französisch… jedenfalls kam bei uns an, das wir für ein Fotoshooting für einen Nightclub mitmachen sollten… wir lehnten ab und malten uns aus was uns erwartet hätte… dann gingen wir weiter lachten und grinsten uns einen ab, dann kam ein kleiner dicker Inder auf uns zu und meinte “Marihuana? Good Marihuana!” da war alles vorbei es war einfach dieses Bild, was uns nicht mehr aufhören ließ einfach zu lachen…
Fahrt von Pondy zurück
Wir gingen also vom Zentrum Richtung Bushaltestelle und stellten dann fest, dass der Busbahnhof doch etwas weiter weg ist. Also fragten wir ein paar Inder wie wir dahin kommen, bzw. wie weit es noch ist. Das Resultat war das er seinen Kumpel anrief der uns dann in seiner Rikscha zu 6. bis zum Busbahnhof fuhr. Dort waren wir anscheinend die einzigen Europäer seit langen und die totale Hauptattraktion und als wir beim 2. Bus fragten ob der nach kottakarai fährt und auch nicht der richtige war, wollte uns plötzlich jeder helfen. Allerdings konnten die wenigsten Englisch und sprachen mit uns die ganze zeit Tamil und ließen sich auch nicht davon beirren das ich nur auf englisch antwortete. Krass war als mich mir der Bäcker dort meinte uns helfen zu wollen und mich fragte wo wir hinwollen, natürlich nur auf Tamil und mit teilweise gebrochenen Englisch. Ich sagte nach Kottakarai und plötzlich standen 10 Tamilen und redeten auf Tamil auf mich ein. Und da ich auch nicht unfreundlich sein wollte lies ich es erstmal auf mich einprasseln. Doch sie hörten nicht auf dann hielt mir einer seinen Zeigefinger kurz vors Gesicht und meinte “Auroville! Auroville!”. Und ich sag so “Auroville, Kottakarai.” daraufhin. “Auroville! Auroville!” ja wie soll man darauf reagieren? Jedenfalls bildete sich nach und nach ein Kreis um uns, wo jeder meinte zu wissen, wo wir lang müssen. Zwischendurch fingen sie neben uns zwischen 2 chai ständen an die Kanalisation zu bereinigen. Das sieht hier so aus das man eine gehwegplatte beiseite schiebt dann barfuss natürlich reinsteigt und eine Schüssel nach der anderen mit Müll und Schmodder auf die Straße klatscht, was natürlich furchtbar stinkt… aber rechts und links die Bäckerein und chaihändler machten ihre arbeit weiter, auch sonst schien das niemanden zu stören das es bestialisch stinkt…
Allgemein ist der Geruchssinn der Inder anscheinend nicht sehr ausgeprägt…
Nach dem wir nun fast eine Stunde Attraktion Nr 1 waren, kam unser Bus, wir nahmen einfach an, das die blauen Busse nur unsere Strecke fahren. Dem war dann auch so und ich stellte mich wieder auf die stufen und wir fuhren los mit Wind im Gesicht. Dann saßen so 2 kleine Jungs im Bus, welche anscheind auch zum ersten mal weiße gesehn haben, auf jedenfalls schauten sie Bene und mich an und als wir zurückschauten, kicherten und lachten sie verschmitzt. Ich kam mir plötzlich völlig Fremd und doch willkommen vor. Ein sehr schönes Gefühl. Trotzdem war ich froh das wir dann endlich wieder in Auroville ankamen.
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